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PersönlichkeitenFolgende Persönlichkeiten haben sich um den Holdorfer Schützenverein in besonderer Weise verdient gemacht:
Alfred Wernke
Gemeindedirektor geb. am: 17.03.1916 gest. am : 09.03.1997 Vizepräsident: 1957 – 1964 Präsident: 1964 – 1992 Wegen seiner außerordentlich großen Verdienste um den Verein wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt und mit den höchsten Orden des Vereins ausgezeichnet. Anton Günther, Großherzog von Oldenburg, verlieh ihm den Orden am Bande: „Großherzog von Oldenburg“. Unvergessen sind sein unermüdlicher Einsatz für den Verein, die Pflege der Traditionen, seine freundliche Art, seine Aufgeschlossenheit für neue Ideen und seine humorvollen, markigen Ansprachen. Sein Andenken bleibt im Verein lebendig durch den „Alfred – Wernke – Gedächtnis- Preis“, mit dem besonders verdiente Schützenbrüder ausgezeichnet werden.
Walter Bavendiek
Bankleiter geb. am 16.01.1926 gest. am 19.06.1998 Schatzmeister 1953 – 1996 Walter Bavendiek übernahm schon früh als junger Mann Verantwortung und verwaltete das Vermögen des Vereins als wahrer Treuhänder durch 43 Jahre hindurch mit akribischem Sachverstand und großem Einfühlungsvermögen. Durch sein Engagement konnten die Aufbauphase nach dem Krieg, die Unterhaltung, Erneuerungen und Neubauten der Anlagen und Hallen und der Schießsportanlage finanziell bewältigt werden. In guter Erinnerung bleibt allen Schützenbrüdern seine frohe gesellige Art, die zu seinem Ausspruch passte: “Jetzt kommt Walli!“ Der Verein ehrte seine Verdienste und seine Treue zum Verein. Anton Günther, Großherzog von Oldenburg, verlieh unserem unvergessenen Schützenbruder Walter Bavendiek in Würdigung seiner herausragenden Verdienste den Orden am Bande: „Großherzog von Oldenburg“.
Alwin Böckmann
Viehkaufmann geb. am: 08.12.1903 gest. am: 08.01.1964 Schützenmeister (Schießwart) : 1949 – 1952 Präsident : 1952 – 1964 Alwin Böckmann war ein Mann der ersten Stunde. Gleich nach Wiederbegründung des Vereins übernahm er das Amt des Schützenmeisters (Schießwarts). Nach den Erfahrungen des Krieges und des Missbrauchs des Schießsports als Wehrübung durch die Nationalsozialisten war dies keine leichte Aufgabe. Es galt, das Schießen als Sport wiederzubeleben. Dieser Aufgabe hat er sich mit Bravour gestellt, bis er in das Amt des Präsidenten gewählt wurde. Der Gestaltung der Platzanlage und deren weiteren Ausbau widmete er sich mit großer Kraft. Höhepunkt seiner Amtsführung bildete die 100 – Jahrfeier des Vereins im Jahre 1961.
Franz Bergmann
Landwirt geb. am : 28.05.1922 gest. am: 11.12.1987 Platzkommandant 1950 - 1987 Mit Franz Bergmann übernahm ein energischer junger Mann dieses Amt, das von ihm großen Einsatz forderte. Der Schützenplatz war gerade erst neu angelegt worden, die ersten Hallen wurden errichtet, die Schießanlage erstellt. Gleichzeitig dienten die Anlagen des Vereins auch dem Holdorfer Sportverein als Sportstätte. So mussten viele Interessen berücksichtigt werden. Franz Bergmann wachte über die Anlagen mit Adlersaugen, sorgte für rechtzeitige Reparaturen, pünktliche und akribische Abrechnungen und für die Pflege und Sauberkeit auf dem Platz. Sicherlich hatte er in Franz Neumann und später in Bernard Pohlmann treue Helfer. Doch über alles wachte sein kritischer Blick; er tadelte, kritisierte, lobte, alle zollten ihm und seiner Arbeit Respekt und Anerkennung.
Heinrich Kampers
Landwirt geb. am : 06.12.1914 gest. am: 03.11.1996 Kompanieführer 3. Kp. Regimentskommandeur 1979 - 1990 Gewissenhaft, geradlinig und konsequent führte Heinrich Kampers seine Kompanie. Seine warme herzliche Art hat die fast militärische Strenge seiner Amtsführung immer durchstrahlt. Er füllte sein Amt mit seiner ganzen Persönlichkeit aus und genoss im Verein hohes Ansehen. Deshalb wählte ihn auch die Generalversammlung zum Regimentskommandeur, eine Aufgabe, der er sich 11 Jahre hindurch mit großer Ernsthaftigkeit und stetem Engagement stellte. Immer , wenn das Schützenfest nahte, so berichten Insider, erfasste ihn eine starke Unruhe. Mehrmals am Tag griff er zum Telefon, um das kommende Fest bis ins Kleinste durchzuplanen, auf dem Weg ins Dorf schaute er beim Präsidenten vorbei, erkundigte sich nach dem Stand der Vorbereitungen, drängte auf baldige Erledigung, damit ja keine noch so kleine Unachtsamkeit den Festverlauf stören könnte. Ein gelungenes Fest war sein ganzer Stolz, seine innere Zufriedenheit merkte ihm jeder, der ihn kannte, deutlich an.
Aloys Echtermann
Vertreter geb. am : 01.10.1916 gest. am: 12.07. 2004 König 1958 Kompanieführer 2. Kp Regimentskommandeur 1990 – 1992 Mit Aloys Echtermann übernahm einer der letzten „Altgedienten“ die Leitung des Regiments. Zuvor hatte er lange Jahre als Kompanieführer der 2. Kp. dem Verein gedient und im Vorstand hervorragende Arbeit geleistet. Diese Erfahrung brachte er in seine neue Aufgabe als Regimentskommandeur ein, die er mit großer Begeisterung klug und besonnen ausfüllte. Sein Rat und seine Erfahrung waren im Vorstands- und Offizierskreis geschätzt.
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Termine01.06.2013 01.06.2013 03.06.2013
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